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medl-Weihnachtsspende 2020

medl-Weihnachtsspende 2020

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Ihr kennt es – Weihnachtszeit ist Spendenzeit! Alle Jahre wieder unterstützen wir soziale Einrichtungen und besondere Projekte in und um Mülheim und spenden einen Geldbetrag zusätzlich zu unserem generellen Engagement.

Ausschlaggebend für die Auswahl der Organisationen ist ihr Bezug zu Mülheim und/oder zu euch, den Menschen, die hier leben. Dabei stand sie, wie so vieles in 2020, unter dem Stern der Corona-Pandemie, wenn auch nicht so ganz… Deswegen geht der Gesamtbetrag von 5.000 € dieses Jahr an die Digitale Bibliothek der Stadtbibliothek Mülheim an der Ruhr, die Gesellschaft für soziale Stadtentwicklung mbH für die Eppinghofer Werkstattwochen und die Stiftung für die Universitätsmedizin Essen. Einrichtungen oder Projekte, die wir euch kurz vorstellen.

Kontaktlose Ausleihe – Weihnachtsmedien für die „Onleihe“

Digitale Dienste, wie die Online-Ausleihe von Medien, sind eindeutig in den Vordergrund gerückt. Ohne sie hätte unser Leben 2020 anders, vielleicht sogar leerer ausgesehen. Die Medien der digitalen Bibliothek können rund um die Uhr ausgeliehen und die Inhalte von unterschiedlichsten Endgeräten aus genutzt werden. Persönliche Kontakte und unnötige Wege werden vermieden, das Unterhaltungsangebot in der Isolation vergrößert. Gesteigerten Zugriffszahlen sowie die hohe Nachfrage nach vielen unterschiedlichen Titeln haben dies eindeutig bestätigt.


Mit unserer Förderung hat die Stadtbibliothek Mülheim ihr Weihnachtsmedien-Angebot bereits erweitern können. Schon in der Vorweihnachtszeit erfreuten sich die neuen Kinder- und Vorlesebücher, Romane, Back- und Kochbücher, Bastelanleitungen, Hörbücher und und und großer Beliebtheit. Das wird über die Feiertage und kommende Urlaube sicher nicht abflachen.

Eppinghofer Werkstattwochen 2021

Das seit 2010 jährlich stattfindende Mitmach-Angebot bietet rund um ein zentrales Thema vielfältige Veranstaltungen für Jung und Alt. Gemeinsam wird in Eppinghofen gespielt, gebastelt, gesungen, werden Theaterstücke angesehen oder aufgeführt und vieles mehr. Die Teilnehmer können so über ihren Alltag heraus neue Erfahrungen sammeln und lernen den Stadtteil und seine Einrichtungen besser kennen.

Mit unserer Unterstützung wird gewährleistet, dass auch die kommende Werkstattwoche für die Teilnehmer kostenlos sein wird. Wann sie stattfinden wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Angedacht ist, Stand jetzt, der Frühsommer, vielleicht Ende Mai / Anfang Juni, damit viele Aktionen im Freien stattfinden könnten – aber das ist aktuell eindeutig als Richtwert zu verstehen. Auch das Motto ist noch nicht entschieden, das liegt aber daran, dass das Motto immer gemeinschaftlich ausgesucht wird. Aktuell können nämlich die Eppinghofener Vorschläge einreichen.

Für alle! – Spenden für Corona

Der Träger ist zwar keine Mülheimer Einrichtung, doch die vom Institut finanzierten Forschungsarbeiten in unserer unmittelbaren Nachbarschaft sind für uns alle äußerst relevant. Dabei ist die Bandbreite der aktuell 18 gelisteten Projekte vielfältig. Sie reichen von der Frage, was genau das Virus ausmacht, über Fragen, wie es sich in den Zellen bekämpfen lässt, bis hin zu, wie sich die Krise oder die Krankheit auf den menschlichen Körper oder Geist auswirkt. Mit einem bereits seit 2017 bestehenden Forschungslabor in Wuhan standen den Forschern bereits zu einem frühen Zeitpunkt umfangreiche Daten und Proben zur Verfügung.

Mit dieser Spende wollen wir dazu beitragen, dass unser aller Leben im kommenden Jahr wieder etwas „normaler“ wird. Vielleicht können wir uns auch irgendwann wieder zu einem geselligen Anlass persönlich treffen? Momentan schwer vorstellbar, aber die Aussicht wäre toll! Und genau das ist das Ziel, das wir mit unseren Spenden in jedem Jahr verbinden: Wir wollen das Leben in Mülheim für alle Mülheimer ein klein wenig lebenswerter machen.

Bildquellen:
Stadtbibliothek Mülheim an der Ruhr
Stadtteilmanagement Eppinghofen

Vielen Dank für die Bereitstellung!

Baumspende in den Ostruhranlagen: Wir sagen gern geschehen!

Baumspende in den Ostruhranlagen: Wir sagen gern geschehen!

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Für die Neubepflanzung des Luisentals, in dem einige überalterte Gehölze entfernt werden mussten, haben wir die Stadt Mülheim mit einer Spende über 2 Bäume unterstützt. Dazu entschlossen haben wir uns, nachdem die Stadt vor unserer Gasstation Ecke Mintarder / Kölner Straße 2 Pappeln aus „gesundheitlichen“ Gründen fällen musste. Sie wurden zunehmend zu einer Gefahr für uns alle. Doch für eine Ersatzpflanzung gab es für die Stadt Mülheim in diesem Fall keine rechtliche Grundlage.

Nun fehlten uns in Mülheim aber 2 Bäume – das mag der ein oder andere für überschaubar halten, aber zählt in der heutigen Zeit nicht jeder Baum? Wir denken doch! Damit der Baumbestand in Mülheim also nicht minimiert wird, sind wir gerne eingesprungen und haben die Kosten übernommen. Auch wenn Jungbäume noch kein direkter Ersatz bei der CO2-Kompensation sind! Am ursprünglichen Standort war aufgrund des natürlichen Bewuchses kein Bedarf. Deswegen hat die Stadt Mülheim die Ostruhranlagen ausgewählt.

Blüte des Blauglockenbaums

Gepflanzt wurden von unserer Spende ein Blauglockenbaum (Paulowina tomentosa) und ein Judasbaum (Cercis siliquastrum). Beides robuste, winterharte Bäume mit geringem Wasserbedarf und wunderschönen Blütenständen im Frühjahr von April bis Mai. Während der Blauglockenbaum, der seinen Ursprung in Mittelchina hat, bis zu 15 Meter hoch werden kann, wird der Judasbaum (Ursprung: Südeuropa / Westasien) in unseren Breiten nur rund 4 bis 6 Meter hoch.

Blüte des Judasbaums
Fragt ihr euch auch, warum der Judasbaum Judasbaum im Volksmund heißt? Laut einer Legende habe sich Judas Ischariot, nachdem er Jesus verraten hat, an einer Cercis siliquastrum aufgehangen. Auch wenn sich dieser Name durchgesetzt hat, kennt der Volksmund noch einen anderen: Liebes- oder Herzbaum. Dieser ist zurückzuführen auf die herzförmigen Blätter des Baums.

Ob die jungen Bäume dieses Jahr schon so prächtig blühen? Wer weiß? Die herzförmigen Blätter treiben aber bestimmt aus. Dann gehen wir doch auf jeden Fall im Frühjahr vorbei und schauen, wie sich „unsere“ Bäume entwickeln. Ihr wollt es nicht verpassen? Folgt uns bei Facebook!

Bildquellen:
Blauglockenbaum: Bild von Michaela Wenzler auf Pixabay
Judasbaum: Bild von Markus Distelrath auf Pixabay
alle weiteren Bilder: Tobias Grimm, Stadt Mülheim an der Ruhr, Referat I – Online-Kommunikation. Vielen Dank für die Bereitstellung!

Gasübergabestation: Was ist das eigentlich?

Gasübergabestation: Was ist das eigentlich?

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Von „Gasübergabestationen“ oder auch kurz „Stationen“ habt ihr in den letzten Tagen viel gelesen und gesehen. Diese tristen Kästen, die fast an jeder Ecke in unserer Stadt stehen, und die wir bunter gemacht haben. Wir berichteten. Aber habt ihr euch nicht auch schon mal gefragt, was das ist? Eine Gasübergabestation?

Vorweggeschickt: Der Begriff wird schon recht vereinfacht von uns genutzt; korrekt heißen diese Stationen „Gasdruckregel- und -messanlagen“. Das können die kleinen, bekannten Kästen sein oder auch begehbare Gebäude.

Innenansicht einer Gasregelstation

Gefüllt mit allerlei Rohren, Messgeräten und Ventilen bringen sie das Gas in euer Zuhause. Grob gesagt! Rund 300 dieser Anlagen, die wir als Mülheimer Erdgasversorger betreiben, verteilen sich über unser Stadtgebiet, aber nur über die 8 größten wird das Gas in unser Netz eingespeist. Da Gas an sich geruchslos ist, wird dort auch der charakteristische Geruchsstoff beigemischt. So riecht ihr bei Problemen frühzeitig Gas. Die Aufgaben aller Anlagen sind, das Gas zu filtern, den Druck zu reduzieren und die Gasmenge, die hier durchfließt, zu messen.

Denn das Gas vom sog. vorgelagerten Netzbetreiber, unserem Lieferanten, wird nicht so angeliefert, dass es direkt eure Häuser beheizen kann. In der Regel ist der Druck zu hoch, muss heruntergeregelt und auf dem entsprechenden Niveau gehalten werden. Dies geschieht in 2 Stufen – von hohem über mittlerem bis zu niedrigem Druck. Während größere Abnehmer auch mit mittlerem Druck versorgt werden können, benötigen 90 % der Mülheimer Häuser den niedrigeren Druck. Unbestritten sind diese tristen Kästen und Gebäude wichtige Knotenpunkte für die Gasversorgung unserer Stadt. Erst sie sorgen dafür, dass wir es in den kalten Wintermonaten warm und gemütlich haben.

Bilder: medl, Highlightz